Jesus Christus existierte im wirklichen Leben. Papst Benedikt em. schreibt einem Atheisten (Video 1:50 min)

Wieder einmal hat Papst Benedikt XVI. em. zu Papier und Schreibstift gegriffen. In einem elfseitigen Brief an den Atheisten Piergiorgio Odifreddi verteidigt Joseph Ratzinger Jesus als historische Figur und erklärt, dass der Jesus des Evangeliums im wirklichen Leben existierte.
Quelle: youtube

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Theresia von Avila: Keine Macht der Erde kann uns zu Herren machen

Was der Mensch hat, das hat ihm Gott aus Gnade gegeben, nicht aus Schuldigkeit. Darum wird keiner, der sich selber kennt, sich jemals schwer gegen Gott versündigen noch in Hochmut geraten wegen seines Adels oder seiner Vornehmheit oder seiner Stellung. Selbst wenn er die ganze Welt beherrschte, würde er sich als nichtig betrachten, denn er ist dem Tode verfallen wie die elendeste Kreatur. Und so vergehen auch die leeren Lüste der Welt und schwinden für ihn wie für andere; er kann sie nicht halten noch verhindern, daß Leben, Gesundheit und alles Irdische vorübereilt wie der Wind. Deshalb kann keine Macht, die wir auf dieser Erde haben, uns zu Herren machen. Denn wie sollte ich Macht nennen, was mir genommen werden kann und meiner Willkür nicht überlassen ist? Mir scheint, daß ich mich nicht Herr einer solchen Macht nennen noch dafür halten kann, sondern eher als ihren Nutznießer, und auch das nur für eine Zeitlang und nicht für immer, nur solange es unserem huldreichen Herrn gefällt. Wenn ihr mir aber sagtet: Hat denn der Mensch keinerlei Macht in diesem Leben?, so antworte ich euch: Ja, er hat die süßeste und schönste und stärkste, die es gibt: dies ist die Burg unserer Seele. Gibt es denn etwas Größeres und Erhabeneres als diese Stätte Gottes, der alles Gute in sich faßt und in dem Friede, Ruhe und jeglicher Trost sich findet?

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Zitiert nach: Alfons Heilmann, Meditationen großer Gottesfreunde, Perlen christlicher Mystik, Verlag Herder Freiburg i. Br. 1963, S. 44 f. – Imprimatur

Philomene Steiger zu Edith Stein: „Sie sind keine Atheistin. … Sie sind eine Sucherin.“

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Edith Stein / Hl. Teresia Benedicta vom Kreuz (* 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau). Foto: http://www.edith-stein-archiv.de/

Aus dem Gespräch mit Frau Steiger über Edith Stein am 30.6.1984 (Tonbandmitschnitt):

„Und sie ist jeden Samstag, jeden Sabbat mit der Mutter in die Synagoge. Aber sie hat gesagt zu mir, sie hätte gar keine Beziehungen mehr gehabt zu ihrer jüdischen Religion, weil sie in das Fahrwasser von dem Professor Stern so lebendig hereingekommen ist, und sie sich auch mit niemand mehr darüber unterhalten habe, sondern sie ist dann einfach in dem Fahrwasser gewesen. Und sie (Edith) hat gesagt: ‚Fräulein Steiger, ich bin Atheistin.‘ Das hat sie gerade so herausgesagt. Dann habe ich gesagt: ‚Nein, das sind Sie nicht, Fräulein Dr. Stein, das muß ich Ihnen jetzt sagen. Ich bin wohl fünf Jahre jünger als Sie, aber Sie sind keine Atheistin.‘ – ‚Aber was glauben Sie denn sonst?‘ – Da habe ich (Frl. Steiger) gesagt: ‚Sie sind eine Sucherin. Sie haben mir jetzt ein paar Fragen gestellt, woraus ich entnommen habe, daß bei Ihnen das tiefer geht. Ich habe Ihnen gesprochen vom Geist Gottes im Alten Testament – Sie haben ja Ihre Thora – vom Geist Gottes im Alten Testament. Und dieser Geist Gottes wirkt in den Menschen drin auf je andere Weise wieder. Und das ist die Seinsbezogenheit. Und das bewirkt, wir sagen der Heilige Geist.‘ Und habe ihr das dann erklärt, was wir glauben von der heiligen Dreifaltigkeit. Und daß dieser Jesus gekommen ist, um uns vom Vater zu berichten. Daß wir eigentlich erst durch Jesus den Messias erfahren haben, was es überhaupt um den Bezirk Gottes geht: um die Dreifaltigkeit, Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist. Und im Alten Testament, wenn man den Exodus liest oder wenn man Deuteronomium (liest), dann kommen so viele Aspekte, wo der Heilige Geist ist oder der Geist Gottes gewirkt hat in den Menschen drin. Und die Propheten, habe ich gesagt, glauben Sie nur, Frl. Dr. Stein, die Propheten waren vom Geist Gottes erfüllt und haben die Offenbarung den Menschen dargeboten, wie sie es vom Geist Gott eingegeben bekommen haben, z.B. Elias. … Und dann habe ich ihr erzählt von Elias.

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Theresia von Avila: Der Geist findet niemals Sättigung in zeitlichen Dingen

Unser Geist ist erschaffen, um zu lieben und sich zu freuen, und das ist es, was er in allen Dingen sucht. Doch er findet niemals Sättigung in zeitlichen Dingen. Dennoch hofft er immer, sie darin zu finden. Am Ende täuscht er sich selbst und verliert die so kostbare Zeit, die ihm angewiesen war, um Gott, das höchste Gut zu suchen, in dem er seine wahre Liebe und heilige Wonne finden würde, die ihm wahre Sättigung und Befriedigung geben. Aber was wird er zuletzt tun, wenn es mit all diesen Beschäftigungen ein Ende hat und die Täuschungen und eitlen Hoffnungen aufgedeckt werden und er nach verlorener Zeit nicht nur alles Guten, sondern gegen seine Natur und durch Gewalt aller Liebe und Freude beraubt bleiben muß? Ich sehe darin wahrlich eine so peinvolle und unerträgliche Sache, daß ich beim Reden davon vor Furcht erzittere.

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Jesus Christus, der Spender lebendigen Wassers. Überlegungen zu New Age aus christlicher Sicht

Jesus Christus, der Spender lebendigen Wassers

Jesus Christus, der Spender lebendigen Wassers. Überlegungen zu New Age aus christlicher Sicht“ ist das Thema der Studie des Päpstlichen Rates für die Kultur und des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog vom 3. Februar 2003. Veröffentlicht im L’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, am 14. März 2003, Nummer 11, Seite 9f. (kathpedia.com)

Weblinks:

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Päpstlicher Rat für die Kultur
Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog

Jesus Christus, der Spender lebendigen Wassers.
Überlegungen zu New Age aus christlicher Sicht

Jesus Christ — The Bearer of the Water of Life.
A Christian Reflection on the „New Age“

Inhalt

(…)

Vorwort

Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit dem komplexen Phänomen des „New Age“, das viele Aspekte der zeitgenössischen Kultur beeinflusst. Die Studie ist ein vorläufiger Bericht. Sie ist die Frucht des gemeinsamen Nachdenkens der Arbeitsgruppe für Neue Religiöse Bewegungen, die sich aus Mitgliedern verschiedener Dikasterien des Heiligen Stuhles zusammensetzt: die Päpstlichen Räte für Kultur und für den Interreligiösen Dialog als Hauptverantwortliche dieses Projektes, die Kongregation für die Evangelisierung der Völker und der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen.

Diese Überlegungen richten sich hauptsächlich an jene, die in der Seelsorge tätig sind, damit sie erklären können, auf welche Weise sich die New-Age-Bewegung vom christlichen Glauben unterscheidet. Die Studie lädt die Leser dazu ein, sich der Art und Weise bewusst zu werden, wie die Religiosität des New Age auf den geistlichen Hunger der Männer und Frauen von heute antwortet. Dabei sollte man anerkennen, dass die Anziehungskraft, die die Religiosität des New Age auf einige Christen hat, teilweise einem Mangel an echter Aufmerksamkeit in den eigenen (christlichen) Gemeinschaften für Themen geschuldet ist, die zum Ureigensten des katholischen Glaubens gehören. Gemeint sind z.B. die Bedeutung einer spirituellen Dimension des Menschen und deren Integration ins Lebensganze, die Suche nach dem Sinn des Lebens, das Band zwischen den Menschen und dem Rest der Schöpfung, der Wunsch nach persönlicher und sozialer Veränderung und die Zurückweisung einer rationalistischen und materialistischen Sicht der Menschheit.

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„Siódmy pokój“ / „Die Jüdin – Edith Stein“ / „La Settima Stanza“ [Die Siebte Wohnung]. Filmbiographie aus dem Jahr 1995 über Edith Stein (Video 1:47:48)

Vollständiger Film in portugiesischer Synchronisierung:


Auf Italienisch (11 Videos):



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