La Noche Oscura (1989) | Die Dunkle Nacht. Film über das Leben des hl. Johannes von Kreuz (Video 1:28:47)

La Noche Oscura: San Juan de la Cruz
(Spanisch, mit tschechischen Untertiteln)

En diciembre de 1577, Fray Juan de la Cruz (Juan Diego), rebelde del carmelo tradicional, los „calzados“, es sometido, durante meses y meses, a la obediencia carcelaria de los que hasta hora han sido hermanos de religión, cuando él aún se llamaba Juan de Santo Matía.

Juan ha conocido en Medina del Campo a Teresa de Jesús y se ha unido a su reforma. Durante aquellos meses de encierro, el ahora nombrado Juan de la Cruz escribe „La noche oscura“, una de las obras cumbres de la poesía española.

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Edith Stein: Realpräsenz – Opfer – Kommunion

Eucharistisch leben heißt, die eucharistischen Wahrheiten praktisch wirksam werden lassen. Es sind im wesentlichen drei einfache Glaubenssätze, um die es sich dabei handelt: 1. Der Heiland ist gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament. 2. Er erneuert täglich sein Kreuzesopfer auf dem Altar. 3. Er will jede einzelne Seele sich aufs innigste verbinden in der heiligen Kommunion.

Wir fragen zunächst: 1. Was verlangen die eucharistischen Wahrheiten von uns?

Des Heilands Wonne ist es, unter den Menschenkindern zu sein, und er hat versprochen, bei uns zu sein bis ans Ende der Welt. Er hat dies Versprechen wahr gemacht durch seine sakramentale Gegenwart auf den Altären. Hier wartet er auf uns, und man sollte meinen, dass die Menschen sich drängen müssten zu den geweihten Stätten. Der schlichte Sinn dieser Glaubenswahrheit verlangt es, dass wir hier unsere Heimat haben müssten, uns von hier nur entfernten, soweit unsere Aufgaben es verlangten, und diese Aufgaben sollten wir täglich aus den Händen des eucharistischen Heilands entgegennehmen und das vollbrachte Tagewerk in seine Hände zurücklegen.
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Jesus Christus existierte im wirklichen Leben. Papst Benedikt em. schreibt einem Atheisten (Video 1:50 min)

Wieder einmal hat Papst Benedikt XVI. em. zu Papier und Schreibstift gegriffen. In einem elfseitigen Brief an den Atheisten Piergiorgio Odifreddi verteidigt Joseph Ratzinger Jesus als historische Figur und erklärt, dass der Jesus des Evangeliums im wirklichen Leben existierte.
Quelle: youtube

Theresia von Avila: Keine Macht der Erde kann uns zu Herren machen

Was der Mensch hat, das hat ihm Gott aus Gnade gegeben, nicht aus Schuldigkeit. Darum wird keiner, der sich selber kennt, sich jemals schwer gegen Gott versündigen noch in Hochmut geraten wegen seines Adels oder seiner Vornehmheit oder seiner Stellung. Selbst wenn er die ganze Welt beherrschte, würde er sich als nichtig betrachten, denn er ist dem Tode verfallen wie die elendeste Kreatur. Und so vergehen auch die leeren Lüste der Welt und schwinden für ihn wie für andere; er kann sie nicht halten noch verhindern, daß Leben, Gesundheit und alles Irdische vorübereilt wie der Wind. Deshalb kann keine Macht, die wir auf dieser Erde haben, uns zu Herren machen. Denn wie sollte ich Macht nennen, was mir genommen werden kann und meiner Willkür nicht überlassen ist? Mir scheint, daß ich mich nicht Herr einer solchen Macht nennen noch dafür halten kann, sondern eher als ihren Nutznießer, und auch das nur für eine Zeitlang und nicht für immer, nur solange es unserem huldreichen Herrn gefällt. Wenn ihr mir aber sagtet: Hat denn der Mensch keinerlei Macht in diesem Leben?, so antworte ich euch: Ja, er hat die süßeste und schönste und stärkste, die es gibt: dies ist die Burg unserer Seele. Gibt es denn etwas Größeres und Erhabeneres als diese Stätte Gottes, der alles Gute in sich faßt und in dem Friede, Ruhe und jeglicher Trost sich findet?

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Zitiert nach: Alfons Heilmann, Meditationen großer Gottesfreunde, Perlen christlicher Mystik, Verlag Herder Freiburg i. Br. 1963, S. 44 f. – Imprimatur

Durch Maria zu Jesus. Lesung am Gedächtnis Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel (16. Juli)

Our Lady of Mt Carmel with Scapular

Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel, und Stern des Meeres. Bild: http://www.marypages.com

Michael vom hl. Augustin († 1684): Aus den „Mystischen Unterweisungen“

Ich möchte allen eine herzliche Verehrung, eine kindliche Liebe und ein zartes Empfinden zur lieben Mutter Gottes empfehlen. Dies ist ein einzigartiges und wirksames Mittel zu einem frommen Leben in Christus. Denn Maria wird ja als die „Mutter der Gnade und Mutter der Barmherzigkeit“ gegrüßt, und diese Gnade und Barmherzigkeit sind unbedingt zu einem frommen Leben notwendig. Dürfen wir deshalb nicht mit Recht unsere Zuflucht zur Mutter der Gnade und Barmherzigkeit nehmen, um Gnade und Barmherzigkeit zu erlangen? Ich sage mit dem Apostel: „Laßt uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.“

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Eigenschaften des wahren Gebetes nach der heiligen Theresia von Avila

Eigenschaften des wahren Gebetes.

A. Das Gebet muß andächtig oder innerlich sein.

1. In der oben angeführten Stelle1) erblickt die heilige Theresia Kern und Wesen des echten Gebetes im „Nachdenken“. Was sie unter „Nachdenken“ versteht, erläutert sie folgendermaßen:2) „Ein Gebet, bei dem man nicht bedenkt, mit wem man redet, um was man bittet, wer der ist, der bittet, und wer derjenige, zu dem man betet, nenne ich gar nicht Gebet, wie geschäftig man auch dabei die Lippen bewegt.“ — „Hat man sich gewöhnt, mit der Majestät Gottes so zu reden, wie man mit einem Sklaven reden würde, ohne zu bedenken, ob man etwa unrecht rede, oder wie man es durch öfteres Sagen auswendig gelernt hat, so halte ich dies nicht für ein Gebet, und Gott wolle verhüten, daß je ein Christenmensch auf diese Weise bete.“ Das Gebet muß also aus dem Herzen kommen, wenn es seine Wirkung nicht verfehlen soll; der Betende darf nicht durch gedankenloses Herableiern von Gebetsformeln zu einer Gebetsmaschine herabsinken. Ja, nach der Anschauung der heiligen Theresia entledigt sich bisweilen das glühende Herzensgebet der beengenden Gebetsformeln:3)
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1) S. 3 — 2) Seelenburg. 1. Wohnung, S. 94, 95.
3) Leben. Kap. 12, S. 120, 121.

„Die Seele kann sich Christum den Herrn vergegenwärtigen, und sich gewöhnen, seine heilige Menschheit recht innig zu lieben, stets mit ihm zu wandeln, mit ihm zu reden, ihm ihre Bedürfnisse vorzutragen, ihm ihre Widerwärtigkeiten zu klagen.   M a n   b r a u ch t   h i e z u   k e i n e   b e s o n d e r e n   G e b e t l e i n, sondern man spricht nur solche Worte, die dem inneren Verlangen und den Bedürfnissen entsprechen. Man gewinnt durch diese vortreffliche Weise in kurzer Zeit sehr viel. Diese innerliche, der bestimmten Gebetsformeln sich entledigende Gemütserhebung zu Gott empfiehlt die erfahrene Meisterin des Gebetes besonders in Krankheiten und im Gewühle der Berufsarbeiten: „In der Krankheit und unter den Geschäften wird in Wahrheit gebetet, wann die Gott liebende Seele alles Gott aufopfert und erwägt, wem zu Gefallen sie leidet und wie sie sich und alles Vorkommende gänzlich dem Willen Gottes anheimstellen soll.“1) — „Es ist zum innerlichen Gebete die Einsamkeit durchaus nicht so notwendig, daß man es außer ihr nicht üben könnte.“ Diese Überzeugung diktiert der Heiligen den Ausruf in die Feder:2) „O der großen Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes! Wie sieht er doch so gar nicht auf die Worte, sondern nur auf das Verlangen und den Willen, womit man zu ihm redet.“ In modernes Deutsch übersetzt würde die Stelle so lauten: O des Unverstandes und der Blindheit jener „frommen Seelen“, die das Gebetspensum, das sie sich vorgenommen, nämlich den Rosenkranz, die Bruderschaftsgebete und vielleicht noch viele andere Gebete eiligst herunterschnurren, damit sie möglichst bald die behagliche und selbstgefällige Empfindung genießen können, die im Bewußtsein liegt, Gott gegeben zu haben, was Gottes ist, und nun Zeit zu erübrigen für die Pflege des Weltsinnes, der Ausgegossenheit und Launenhaftigkeit. Solches Beten erinnert unwillkürlich an Kinder, die nach der Schule mit größter Eilfertigkeit das aufgegebene Pensum auf die Schiefertafel hinwerfen, gleich als ob jede Minute, die sie dem Tändeln und Spielen entziehen müssen, ein unersetzlicher, bedauerlicher Verlust wäre.
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1) Leben. Kap. 7, S. 67.
2) Leben. Kap. 34, S. 422.

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Karmelitische Spiritualität. Vortrag von P. Mag. Werner Schmid (Video 33:43)

Karmelitische Spiritualität. Vortrag von P. Mag. Werner Schmid

Pater Werner Schmid von der Priestergemeinschaft St. Josef in Niederösterreich stellt im Karmel Kloster Mayerling das Leben der Kirchenlehrerin Theresia von Avila und Theresia von Lisieux vor.

Produktion von CJM-Media

Quelle: gloria.tv