La Noche Oscura (1989) | Die Dunkle Nacht. Film über das Leben des hl. Johannes von Kreuz (Video 1:28:47)

La Noche Oscura: San Juan de la Cruz
(Spanisch, mit tschechischen Untertiteln)

En diciembre de 1577, Fray Juan de la Cruz (Juan Diego), rebelde del carmelo tradicional, los „calzados“, es sometido, durante meses y meses, a la obediencia carcelaria de los que hasta hora han sido hermanos de religión, cuando él aún se llamaba Juan de Santo Matía.

Juan ha conocido en Medina del Campo a Teresa de Jesús y se ha unido a su reforma. Durante aquellos meses de encierro, el ahora nombrado Juan de la Cruz escribe „La noche oscura“, una de las obras cumbres de la poesía española.

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Theresia von Avila: Keine Macht der Erde kann uns zu Herren machen

Was der Mensch hat, das hat ihm Gott aus Gnade gegeben, nicht aus Schuldigkeit. Darum wird keiner, der sich selber kennt, sich jemals schwer gegen Gott versündigen noch in Hochmut geraten wegen seines Adels oder seiner Vornehmheit oder seiner Stellung. Selbst wenn er die ganze Welt beherrschte, würde er sich als nichtig betrachten, denn er ist dem Tode verfallen wie die elendeste Kreatur. Und so vergehen auch die leeren Lüste der Welt und schwinden für ihn wie für andere; er kann sie nicht halten noch verhindern, daß Leben, Gesundheit und alles Irdische vorübereilt wie der Wind. Deshalb kann keine Macht, die wir auf dieser Erde haben, uns zu Herren machen. Denn wie sollte ich Macht nennen, was mir genommen werden kann und meiner Willkür nicht überlassen ist? Mir scheint, daß ich mich nicht Herr einer solchen Macht nennen noch dafür halten kann, sondern eher als ihren Nutznießer, und auch das nur für eine Zeitlang und nicht für immer, nur solange es unserem huldreichen Herrn gefällt. Wenn ihr mir aber sagtet: Hat denn der Mensch keinerlei Macht in diesem Leben?, so antworte ich euch: Ja, er hat die süßeste und schönste und stärkste, die es gibt: dies ist die Burg unserer Seele. Gibt es denn etwas Größeres und Erhabeneres als diese Stätte Gottes, der alles Gute in sich faßt und in dem Friede, Ruhe und jeglicher Trost sich findet?

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Zitiert nach: Alfons Heilmann, Meditationen großer Gottesfreunde, Perlen christlicher Mystik, Verlag Herder Freiburg i. Br. 1963, S. 44 f. – Imprimatur

20. Juli: Hl. Prophet Elija, Führer und Vater unseres Ordens (Hochfest)

Prophet Elijah - Novgorod 1560

Heiliger Prophet Elias. Russische Ikone aus dem Jahr 1560, aus der Ikonostase der Kirche Mariä Geburt im Nowgoroder Kloster des hl. Antonius. Bild: http://terijoki.spb.ru/orthodox/orth_calendar.php?item=ilya

Das Leben des heiligen Propheten Elias

Der Heilige Prophet Elias, dessen Fest wir am 20. Juli feiern, stammte der Überlieferung nach aus dem Stamme Levi. Sein Name bedeutet übersetzt: „Der Herr ist mein Gott.“ Er lebte zu einer Zeit, als das jüdische Volk sich zu einem großen Teil vom wahren Gott abgewandt hatte und sich dem Götzendienst zugewandt hatte. Er stammte aus Thesbe in Galaad, deshalb wurde er auch Elias, der Thesbiter, genannt.

Von Kindheit an war der heilige Prophet erfüllt mit feurigem Eifer für Gott: er hielt alle Bestimmungen des Gesetzes des Mose und stand unentwegt vor Gott in leidenschaftsloser Jungfräulichkeit, ständigem Fasten und glühendem Gebet. So wurde seine Seele, durch die Gnade Gottes, wie Feuer; er ist deshalb der Archetyp des wahren Mönches geworden.

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Johannes vom Kreuz: Richte die Augen nicht auf die Gaben Gottes, sondern auf Gott selbst

Freue dich nicht im zeitlichen Wohlergehen, denn du weißt nicht gewiß, ob es dich sicher zum ewigen Leben führt. Wie getraust du dich, so ohne Furcht dich zu freuen, da du doch vor Gott erscheinen und über jeden Gedanken Rechenschaft geben mußt? — Die Tüchtigkeit der Liebe besteht nicht darin, daß der Mensch große Dinge weiß, sondern in der Entsagung und Geduld bei allen Mühseligkeiten, aus Liebe zu Gott. Daran wird der in Wahrheit Gott Liebende erkannt, daß er sich mit nichts zufriedengibt, das weniger wäre als Gott. — Ein Haar, das sorgfältig gekämmt wird, bleibt wohl geglättet und kann ohne Schwierigkeit gekämmt werden, sooft man will; ebenso eine Seele,  die ihre Gedanken, Worte und Werke sorgfältig prüft und alles aus Liebe zu Gott tut. An Gaben Gottes wird in einer Stunde mehr gewonnen als an den unsrigen während unseres ganzen Lebens. — Eine Seele, die Gott ganz haben will, muß sich ihm hingeben. Es ist eine große Beleidigung der göttlichen Majestät, mit Gott allein sich nicht zu begnügen, sondern das Gelüsten und die Neigung des Herzens auch anderen Dingen zuzuwenden. — Es gibt viele, die in Gott ihren Trost und ihre Freude suchen und von der göttlichen Majestät Gnaden und Gaben empfangen wollen; aber es gibt nur wenige, die mit Verachtung ihres eigenen Vorteils ihm wohlgefallen und mit eigenem Verlust ihm etwas geben wollen.

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Zitiert nach: Alfons Heilmann, Meditationen großer Gottesfreunde, Perlen christlicher Mystik, Verlag Herder Freiburg i. Br. 1963, S. 46 f. – Imprimatur

A Day With Carmel Nuns / Ein Tag mit Karmel-Nonnen in Indien (Video 13:24)

A 13 Minutes Documentary Film about the Nuns of Yercaud Carmel Community, Tamilnadu, South India.

Source: youtube.com

Durch Maria zu Jesus. Lesung am Gedächtnis Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel (16. Juli)

Our Lady of Mt Carmel with Scapular

Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel, und Stern des Meeres. Bild: http://www.marypages.com

Michael vom hl. Augustin († 1684): Aus den „Mystischen Unterweisungen“

Ich möchte allen eine herzliche Verehrung, eine kindliche Liebe und ein zartes Empfinden zur lieben Mutter Gottes empfehlen. Dies ist ein einzigartiges und wirksames Mittel zu einem frommen Leben in Christus. Denn Maria wird ja als die „Mutter der Gnade und Mutter der Barmherzigkeit“ gegrüßt, und diese Gnade und Barmherzigkeit sind unbedingt zu einem frommen Leben notwendig. Dürfen wir deshalb nicht mit Recht unsere Zuflucht zur Mutter der Gnade und Barmherzigkeit nehmen, um Gnade und Barmherzigkeit zu erlangen? Ich sage mit dem Apostel: „Laßt uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.“

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Die Nonne. Aus dem Leben einer Karmelitin in Schweden (Video 8:15)

Quelle: youtube.com