Jesus Christus existierte im wirklichen Leben. Papst Benedikt em. schreibt einem Atheisten (Video 1:50 min)

Wieder einmal hat Papst Benedikt XVI. em. zu Papier und Schreibstift gegriffen. In einem elfseitigen Brief an den Atheisten Piergiorgio Odifreddi verteidigt Joseph Ratzinger Jesus als historische Figur und erklärt, dass der Jesus des Evangeliums im wirklichen Leben existierte.
Quelle: youtube

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Philomene Steiger zu Edith Stein: „Sie sind keine Atheistin. … Sie sind eine Sucherin.“

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Edith Stein / Hl. Teresia Benedicta vom Kreuz (* 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau). Foto: http://www.edith-stein-archiv.de/

Aus dem Gespräch mit Frau Steiger über Edith Stein am 30.6.1984 (Tonbandmitschnitt):

„Und sie ist jeden Samstag, jeden Sabbat mit der Mutter in die Synagoge. Aber sie hat gesagt zu mir, sie hätte gar keine Beziehungen mehr gehabt zu ihrer jüdischen Religion, weil sie in das Fahrwasser von dem Professor Stern so lebendig hereingekommen ist, und sie sich auch mit niemand mehr darüber unterhalten habe, sondern sie ist dann einfach in dem Fahrwasser gewesen. Und sie (Edith) hat gesagt: ‚Fräulein Steiger, ich bin Atheistin.‘ Das hat sie gerade so herausgesagt. Dann habe ich gesagt: ‚Nein, das sind Sie nicht, Fräulein Dr. Stein, das muß ich Ihnen jetzt sagen. Ich bin wohl fünf Jahre jünger als Sie, aber Sie sind keine Atheistin.‘ – ‚Aber was glauben Sie denn sonst?‘ – Da habe ich (Frl. Steiger) gesagt: ‚Sie sind eine Sucherin. Sie haben mir jetzt ein paar Fragen gestellt, woraus ich entnommen habe, daß bei Ihnen das tiefer geht. Ich habe Ihnen gesprochen vom Geist Gottes im Alten Testament – Sie haben ja Ihre Thora – vom Geist Gottes im Alten Testament. Und dieser Geist Gottes wirkt in den Menschen drin auf je andere Weise wieder. Und das ist die Seinsbezogenheit. Und das bewirkt, wir sagen der Heilige Geist.‘ Und habe ihr das dann erklärt, was wir glauben von der heiligen Dreifaltigkeit. Und daß dieser Jesus gekommen ist, um uns vom Vater zu berichten. Daß wir eigentlich erst durch Jesus den Messias erfahren haben, was es überhaupt um den Bezirk Gottes geht: um die Dreifaltigkeit, Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist. Und im Alten Testament, wenn man den Exodus liest oder wenn man Deuteronomium (liest), dann kommen so viele Aspekte, wo der Heilige Geist ist oder der Geist Gottes gewirkt hat in den Menschen drin. Und die Propheten, habe ich gesagt, glauben Sie nur, Frl. Dr. Stein, die Propheten waren vom Geist Gottes erfüllt und haben die Offenbarung den Menschen dargeboten, wie sie es vom Geist Gott eingegeben bekommen haben, z.B. Elias. … Und dann habe ich ihr erzählt von Elias.

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20. Juli: Hl. Prophet Elija, Führer und Vater unseres Ordens (Hochfest)

Prophet Elijah - Novgorod 1560

Heiliger Prophet Elias. Russische Ikone aus dem Jahr 1560, aus der Ikonostase der Kirche Mariä Geburt im Nowgoroder Kloster des hl. Antonius. Bild: http://terijoki.spb.ru/orthodox/orth_calendar.php?item=ilya

Das Leben des heiligen Propheten Elias

Der Heilige Prophet Elias, dessen Fest wir am 20. Juli feiern, stammte der Überlieferung nach aus dem Stamme Levi. Sein Name bedeutet übersetzt: „Der Herr ist mein Gott.“ Er lebte zu einer Zeit, als das jüdische Volk sich zu einem großen Teil vom wahren Gott abgewandt hatte und sich dem Götzendienst zugewandt hatte. Er stammte aus Thesbe in Galaad, deshalb wurde er auch Elias, der Thesbiter, genannt.

Von Kindheit an war der heilige Prophet erfüllt mit feurigem Eifer für Gott: er hielt alle Bestimmungen des Gesetzes des Mose und stand unentwegt vor Gott in leidenschaftsloser Jungfräulichkeit, ständigem Fasten und glühendem Gebet. So wurde seine Seele, durch die Gnade Gottes, wie Feuer; er ist deshalb der Archetyp des wahren Mönches geworden.

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Das zweifache Ziel des kontemplativen Lebens

Heiliger Prophet Elias. Russische Ikone, von Schwester Ioanna Reitlinger (1898-1988; Foto: http://www.nikola.ru/icon)

Zweifaches Ziel des Einsiederlebens

Aus dem „Buch der ersten Mönche“, 2. Kapitel

Der Prophet Gottes Elija wird als Gründer des Mönchtums angesehen. Mit ihm nimmt diese uralte Institution ihren Anfang. Er war ja der erste, der aus dem Verlangen nach höherer Vollkommenheit weit weg von den Städten gegangen ist, um sich ganz der Kontemplation des Göttlichen hinzugeben. Er hat sich von allem Irdischen und Weltlichen losgemacht. Vom Heiligen Geist geführt und gedrängt, hat er begonnen, ein gottgeweihtes Propheten- und Einsiedlerleben zu führen.

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Elijah The Fiery Prophet | Elias, der Feuerprophet (Ägyptischer Film 1:34:42)

Arabisch mit englischen Untertiteln

The Sins of Jezebel, Movie 1953 / Die Sünden Jezebels, Film 1953 (1:15:01)

Sins of Jezebel is a 1953 film based on the Biblical story of Jezebel, the Phoenician princess whose influence corrupted King Ahab of Israel in the mid-9th century BC. It was shot at the Corriganville Ranc.

Plot: The aging Ahab, king of Israel, comes under the influence of a young and beautiful but scheming pagan woman named Jezebel and, against the advice of his advisers and the prophet Elijah, marries her. Her plan to introduce her pagan idols to Israel angers God, who decides to wreak vengeance on Israel.

(wikipedia)

Papst Benedikt XVI. über die hl. Theresia von Lisieux

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BENEDIKT XVI.

GENERALAUDIENZ

Petersplatz
Mittwoch, 6. April 2011

Hl. Theresia von Lisieux

Liebe Brüder und Schwestern!

Heute möchte ich über die hl. Theresia von Lisieux, Theresia vom Kinde Jesu und vom heiligen Antlitz, sprechen. Sie hat nur 24 Jahre in dieser Welt gelebt, am Ende des 19. Jahrhunderts, und ein sehr einfaches und verborgenes Leben geführt, ist aber nach ihrem Tod und der Veröffentlichung ihrer Schriften zu einer der bekanntesten und beliebtesten Heiligen geworden. Die »kleine Theresia« läßt nicht nach, den einfachen Seelen, den Kleinen, den Armen und den Leidenden zu helfen, die zu ihr beten, aber sie hat auch die ganze Kirche mit ihrer tiefen geistlichen Lehre erleuchtet. Daher hat der ehrwürdige Diener Gottes PapstJohannes Paul II. ihr 1997 den Titel der Kirchenlehrerin verliehen, zusätzlich zu dem der Patronin der Missionen, den sie bereits 1927 von Pius XI. erhalten hatte. Mein geliebter Vorgänger bezeichnete sie als »Expertin der ›scientia amoris‹« (Novo millennio ineunte, 42).

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