Therese von Lisieux: Ascenseur pour le Ciel [Aufzug zum Himmel] (Video 22:03)

Quelle: youtube.com

 

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Therese von Lisieux (Artikel)

Therese of Lisieux Article

Thérèse de Lisieux oder Theresia vom Kinde Jesus und vom Heiligsten Antlitz (* 2. Januar 1873 in Alençon, Frankreich; † 30. September 1897 in Lisieux, Frankreich) war eine Karmelitin, die 1925 heiliggesprochen und zwei Jahre später zur Patronin der Weltmission erklärt wurde. Seit 1944 ist sie außerdem eine der Patroninnen Frankreichs und sie wurde durch Papst Johannes Paul II. 1997 zur Kirchenlehrerin ernannt.

Biografie

Die Hl. Theresia von Lisieux OCD wurde am 2. Januar 1873 als Thérèse Martin in Alençon (Normandie, Frankreich) geboren. Sie war die Tochter von Zélie und Louis Martin und das Jüngste von neun Kindern, vier starben im Kindesalter. Vater und Mutter hatten sich in ihrer Jugend zu einem Ordensleben hingezogen gefühlt. Frau Zélie Martin leitete später 24 Jahre lang ein Unternehmen der Fabrikation von Alençonspitzen, Louis Martin widmete sich nach der Hochzeit ihrem Geschäft und gab seinen Beruf als Juwelier auf.

Die hl. Therese trat, nach einer ungewöhnlich frommen Kindheit, 1888 bereits mit 15 Jahren in den Karmel von Lisieux ein. Anlässlich einer Rompilgerfahrt hat sie die Sondererlaubnis von Papst Leo XIII. zu erwirken versucht, der aber die letzte Entscheidung in der Zuständigkeit des Bischofs beließ. Dieser stimmte dem frühen Beitritt schließlich zu. Das klösterliche Leben verlief eher unauffällig, wiewohl Therese von ihrer Oberin zu besonderen Aufgaben herangezogen wurde, etwa in der Betreuung der Novizinnen. Zeitweilig war ihre leibliche Schwester zugleich ihre Oberin, bis die aristokratische frühere Oberin wieder die Leitung des Karmel übernahm. Im Auftrag beider fertigte sie mehrere Manuskripte über ihren geistlichen Weg an, die von ihren Schwestern nach ihrem frühen Tod redigiert herausgegeben wurde.

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Karmelitische Spiritualität. Vortrag von P. Mag. Werner Schmid (Video 33:43)

Karmelitische Spiritualität. Vortrag von P. Mag. Werner Schmid

Pater Werner Schmid von der Priestergemeinschaft St. Josef in Niederösterreich stellt im Karmel Kloster Mayerling das Leben der Kirchenlehrerin Theresia von Avila und Theresia von Lisieux vor.

Produktion von CJM-Media

Quelle: gloria.tv

Dorothea Hilbig T.O.Carm (†)

Nimm mich freundlich in dein‘ Arme,
und erbarme dich in Gnaden,
der du mich zu dir geladen.

Dorothea Hilbig

Dorothea Hilbig TOCarm

Karmelterziarin

* 10. Januar 1931       † 30. Dezember 2011

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Dorothea Hilbig stammte aus Neurode, Grafschaft Glatz. Nach dem Krieg und der Vertreibung aus ihrer Heimat machte sie das Abitur und begann ein Lehramtsstudium. Als engagierte Lehrerin war sie zunächst in der Hauptschule, später in der Sonderschule tätig.

Sie trat 1962 in Essen-Heidhausen in den Dritten Orden des Teresianischen Karmel ein und legte am 30. 10. 1963 in Wattenscheid-Höntrop ihre Profess ab. 1973 wurde sie Priorin der Essener Karmelgemeinde und hat viele Jahre diese Aufgabe wahrgenommen.

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Hl. Johannes vom Kreuz: Der geistliche Weg des Menschen hin zur mystischen Vereinigung mit dem dreifaltigen Gott (Video)

Der Papst würdigt in der Generalaudienz vom 16.02.2011 den Heiligen Johannes vom Kreuz (© dr)

Video:  http://vod.vatican.va/udienza16022011.mov

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Der heilige Johannes vom Kreuz ist neben Theresia von Ávila, über die ich vor zwei Wochen gesprochen habe, die zweite große Gestalt der Reform des Karmelordens. Johannes wurde 1542 in Fontiveros bei Ávila geboren. Nach einer schwierigen Jugend trat er mit 21 Jahren bei den Karmeliten in Medina del Campo ein und wurde zum Studium an die Universität von Salamanca geschickt. Kurz nach seiner Priesterweihe 1567 kam es zur entscheidenden Begegnung mit Theresia von Ávila. Fasziniert von den Ideen dieser Heiligen, widmete er von da an sein ganzes Leben der Erneuerung des Karmels. Er nahm den Beinamen »vom Kreuz« an und gründete in Duruelo das erste Reformkloster für den männlichen Zweig des Ordens. Sein Einsatz brachte ihm heftigen Widerstand ein, er mußte sogar eine monatelange schwere Kerkerhaft im Karmel von Toledo erdulden, aus der er sich schließlich durch eine abenteuerliche Flucht befreien konnte. Johannes starb 1591 in Úbeda, wurde 1726 heiliggesprochen und 1926 von Papst Pius XI. zum Kirchenlehrer erhoben. Durch seine poetischen Schriften gilt Johannes vom Kreuz als ein Klassiker der spanischen Literatur und Mystik. In seinen vier Hauptwerken – Aufstieg auf den Berg Karmel, Die Dunkle Nacht, Der Geistliche Gesang und Die lebendige Flamme der Liebe – beschreibt er den geistlichen Weg des Menschen hin zur mystischen Vereinigung mit dem dreifaltigen Gott. Die Seele vollzieht durch die drei göttlichen Tugenden Glauben, Hoffnung und Liebe einen Prozeß der Reinigung. Aber es ist nicht eigentlich der Mensch, der sich heilig macht: Der Mensch muß offen sein, darf sich Gott nicht entgegensetzen, doch das Eigentliche der Heiligkeit kommt davon, daß Gottes Licht in uns hereinleuchtet, uns umwandelt und uns frei macht. Insofern ist es nicht ein Weg großer asketischer Anstrengungen, sondern ein Weg, der Gott Raum läßt und damit uns sagt, was eigentlich Heiligkeit ist. Heiligkeit ist das Offensein: sich von Gott lieben lassen, sich ihm aussetzen und so sich von ihm umformen und reinigen lassen. Es ist nicht Last des Herumwerkelns, sondern Freude des Beschenktseins von Gottes Liebe, der uns hilft, das andere, das Mühsame unseres Lebens zu ertragen und recht zu bewältigen.

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Das innere Gebet. Vortrag von P. Paul Weingartner OCD (Hörvideo 58:12)

Der Karmelit P. Paul Weingartner OCD erläutert das Innere Gebet durch die karmelitanische Tradition der Stille und der Sammlung. Der Vortrag wurde erstmals am 1.10.2007 von Radio Maria Österreich ausgestrahlt.

→ Inneres Gebet im Karmel (Hörvideo)

Novene zur heiligen Therese von Lisieux

Liebe hl. Thérèse vom Kinde Jesu und vom Heiligsten Antlitz! Mit großem Vertrauen wende ich mich an Dich. Du hast gesagt: “Im Himmel muss Gott meine Wünsche erfüllen, weil ich auf Erden nie meinen Willen getan habe.“ Von Deiner kindlichen Hingabe angezogen, vertraue ich mich in meinem Anliegen Deiner Fürsprache an. Auch bitte ich Dich, mir zu helfen, den jeweiligen Tagesvorsatz dieser Novene zu verwirklichen, damit ich durch Dein Vorbild lerne, Gott so zu lieben, wie Du ihn geliebt hast! Schon im voraus möchte ich Dir für Deine Hilfe danken!

An jedem Tag der Novene beten wir das „Vaterunser“ und „Gegrüßet seist du, Maria“, weil die kleine hl. Theresia diese Gebete so sehr liebte.

Sie sagte einmal: „Manchmal, wenn mein Geist sich in so großer Trockenheit befindet, dass es mir unmöglich ist, einen Gedanken zu fassen, der mich mit dem lieben Gott vereint, bete ich sehr langsam ein ‚Vater unser’ und darauf das ‚Gegrüßet seist du, Maria’. Dann entzücken mich diese Gebete, sie nähren meine Seele weit mehr, als wenn ich sie hastig hundertmal hergesagt hätte…“

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1. Tag: Kleinsein

Celine erzählt: „Völlig entmutigt und innerlich noch aufgeregt wegen eines Kampfes, der mir nicht zu gelingen schien, suchte ich Sr. Theresia auf und sagte ihr: ‚Dieses Mal ist es unmöglich. Ich komme nicht darüber hinweg!’ ‚Das wundert mich nicht’, antwortete sie mir. ‚Wir sind zu klein, um über Schwierigkeiten hinwegzukommen. Wir müssen unten drunter durchschlüpfen.’ Dann erinnerte sie mich an einen Streich in unserer Kindheit: Wir trafen uns bei Nachbarn. Ein Pferd versperrte uns den Eingang zum Garten. Während die Großen einen anderen Zugang suchten, fand unsere kleine Freundin nichts leichter, als unter dem Tier hindurchzuschlüpfen. Sie ließ sich als erste darunter hinweggleiten und reichte mir die Hand. Ich folgte ihr, und ohne unsere kleine Figur viel zu krümmen, gelangten wir zum Ziel. ‚Das ist der Vorteil, wenn man klein ist’, folgerte sie. ‚Für die Kleinen gibt es keine Hindernisse. Sie schleichen sich überall durch. Die Großen können über die Angelegenheiten hinweggehen, die Schwierigkeiten abwenden, durch Überlegung oder Tugendkraft dahin gelangen, sich über alles hinwegzusetzen. Wir aber, die ganz klein sind, müssen uns sehr hüten, so etwas zu versuchen. Schlüpfen wir unten drunter durch. Unter den Dingen durchschlüpfen, das bedeutet, sie nicht allzu genau anschauen, sich nicht von ihnen verrückt machen lassen.’ “

Vorsatz:
Bemühe Dich heute, alle Situationen, die nicht deinen Wünschen oder deinen Erwartungen entsprechen, in Liebe anzunehmen, damit du immer den inneren Frieden und die Heiterkeit bewahren kannst.

Vater unser – Gegrüßet seist du, Maria – Ehre sei dem Vater

„Mein Himmel ist es, immer in Gottes Gegenwart zu bleiben, Ihn meinen Vater zu nennen und sein Kind zu sein.“

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